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By Florian Cajori

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Jahrhundert in der an Frege, Russell und den frühen Wittgenstein anschließenden Analytischen Philosophie unkritisch wiedergekehrt; der späte Wittgenstein ist dagegen selbstkritisch zu einer Philosophie der Orientierung an Zeichen übergangen,13 was Russell denn auch nicht mehr verstand. In ihrem Streben, zu absoluter Gewissheit nach dem Maßstab der Mathematik zu kommen, wird die Philosophie jedoch paradox: Denn sucht sie absolute Gewissheit nicht nur im Zeichengebrauch, sondern mit Hilfe eines absolut richtigen Zeichengebrauchs auch im Sinn des Seins oder der Welt oder des Lebens oder, wie im Fall der Analytischen Philosophie, der Sprache über all das, muss sie ebenfalls von den situativen Bedingungen der individuellen Orientierung absehen und verzichtet damit auf deren kritische Klärung, die nach ihrem herkömmlichen Selbstverständnis zu ihren elementaren Aufgaben gehört.

In ihrem Streben, zu absoluter Gewissheit nach dem Maßstab der Mathematik zu kommen, wird die Philosophie jedoch paradox: Denn sucht sie absolute Gewissheit nicht nur im Zeichengebrauch, sondern mit Hilfe eines absolut richtigen Zeichengebrauchs auch im Sinn des Seins oder der Welt oder des Lebens oder, wie im Fall der Analytischen Philosophie, der Sprache über all das, muss sie ebenfalls von den situativen Bedingungen der individuellen Orientierung absehen und verzichtet damit auf deren kritische Klärung, die nach ihrem herkömmlichen Selbstverständnis zu ihren elementaren Aufgaben gehört.

Für einen „Übergang [. . ] vom Thema, als etwas in seiner Bedeutung Fraglichem, zu einer befriedigenden Antwort. [. . ] Der so verstandene Satz ist nicht ein Teil der Sprache, sondern die der Sprache als Lautsprache vorausliegende (transzendentale) Struktur des Bewußtseins als Zeichenverstehen“ [PdZ89, S. 51]. – Satzteil wird dementsprechend verwendet. “ [LoF69, S. 5] Also ist ‚=‘ ein Äquivalenzzeichen und damit in der Schlüsselrolle für die Interpretation der beiden Formen. Diese zerfallen insofern in je zwei von ‚=‘ zusammengehaltene Satzteile und werden dabei als Gleichungen erkannt und in [LoF69] speziell primitive Gleichungen genannt.

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